Die Logen der Nonnen am Cassaro: Giovanni Fatta erzählt von Palermo „hinter einem Gitter“

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Der Autor geht über die einfache didaktische Erzählung hinaus, die manchmal sogar wie ein fließender und lesbarer historischer Roman aus Palermo erscheinen könnte, unabhängig von der Sensibilität der Leser.

Bildausschnitt: Klosterkapuzinerinnen der Klarissen, Palermo (mit freundlicher Genehmigung: copyright Shobha)

Geschmeidig, geradlinig, brillant, klar und umfassend, so präsentiert sich das neue Buch von Giovanni Fatta „Hinter einem Gitter.
Die Logen der Nonnen am Cassaro von Palermo“ für Edizioni Caracol (96 S.
€ 14, Januar 2022).

Der pensionierte Professor für technische Architektur an der Unipa, Fatta, baut mit seiner üblichen erklärenden Fähigkeit eine minimale und gut strukturierte Reiseroute dessen, was wir “Luftarchitektur” definieren könnten, um uns nach dem Lesen mit einem faszinierten Blick nach oben in die Richtung dessen zu begeben und zu suchen Der Autor rekonstruiert mit bewundernswerter Genauigkeit durch punktuelle Erzählungen, die in der Lage sind, jene Atmosphären wiederherzustellen, die zwischen dem 18.
und 19.
Jahrhundert verloren gegangen sind, in der Besonderheit des zurückgezogenen klösterlichen Lebens der Nonnen, die in den vielfältigen klösterlichen Realitäten des mittleren Teils des phönizischen Fußes untergebracht sind.

Aber der Autor geht über die einfache didaktische Erzählung hinaus, die manchmal sogar scheinen mag ein historischer Roman Palermo flüssig und lesbar, unabhängig von der Sensibilität der Leser, er konstruiert tatsächlich eine Mischung aus Technik und Anthropologie mit der klaren Absicht, die Konstruktion der Geschichte der Stadt mit dem Leben in der Stadt in vollem neoklassizistischen Klima zu verschmelzen und die Romantik nur zu überwinden Jenseits der Einheit Italiens, als jene Architektur, die den Wunsch der neugierigen Nonnen, die sparsame Dynamik des städtischen Raums, der ihre jeweiligen Friedensenklaven umgab, dem Genie der Ingenieurstechnik “beobachten” zu können, bereits ausgestorben war und zu der wurde Geschichte der Archive.

Archive, die der Autor immer wieder hinterfragt und daraus wertvolle Erkenntnisse, Bestätigungen und neue Impulse in Richtung des heute wohl brillantesten Beitrags zum spezifischen, scheinbar nischenhaften Thema der Transitüberbauungen gezogen hat.voyeuristisch„Das waren Dachterrassen, Loggien, kleine Treppen, Erker, die so entstanden sind das klösterliche Leben könnte gemildert erscheinen und der Widerstandsfähigkeit, Duktilität und Vielseitigkeit traditioneller und in jedem Fall innovativer Materialien aus Sicht der Montage wie Holz, Stein und Metall anvertraut werden.

So fließen sie nacheinander die Erzählungen über die Klöster Karmeliter, Dominikaner, Franziskaner, Basilianer, insbesondere die Klosterkomplexe von: Montevergini, dell’Origlione, dei Settangeli, Ss.
Salvatore, Santa Chiara, delle Vergini, della Martorana, Badia Nuova, Santa Maria del Cancelliere und Santa Catherine.

Aber es gibt auch Namen von Designern und Kunden, darunter: Carlo Infantolino, Tommaso Maria Napoli, Andrea und Nicolò Palma, Giacomo Amato, Gaetano Lazzaro, Giuseppe Fama Bussi, Francesco Ferrigno, Pietro Raineri, Carlo Chenchi, Giovanni Rossi, Giovanni Machì, Carlo Giachery , Giuseppe Damiani Almeyda, Giovan Battista Filippo Basile, Salvatore Maltese, Marco Antonio Fichera, Giovanni Patricolo, Carlo Falconeri; der Äbtissinnen Maria Crocifissa Sicomo, Maria La Lumia, Angela Domenica Gallego, Aurora Rosalia Joppulo, Giuseppa Felicita Diana.

Stadtschlachten (1860), Kriege (alliierte Bombenangriffe ’43), aber vor allem eine Art stilistische Abneigung gegen die barocken Techniken des Eisenjahrhunderts, hinterlassen heute nur kurze Spuren und Hinweise und einige seltene Fälle stiller Beständigkeit, wie dies bei den Türmen der Fall ist – Loggia der Kirchen von Badia Nuova und Ss.
Salvatore, wie sich der Autor noch erinnert, durch eine mit aktuellen und historischen Fotografien, technischen Zeichnungen und wertvollen Aquarellen gespickte Karte, die sich den sieben thematischen Karten anschließt, in denen Wege und Knotenpunkte der gebauten Strukturen klug rekonstruiert sind zu jubeln und die ganze Unschuld der Neugier der Nonnen einzudämmen und uns vor allem dazu zu bewegen Reisedirekt und urban.

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