Die Korrespondenz von Messina Denaro mit Svetonius, also dem früheren Bürgermeister von Castelvetrano Vaccarino

Er hatte eine klassische Kultur, bedauerte jedoch, keinen Abschluss gemacht zu haben. Er identifizierte sich mit einer literarischen Figur, um sich zum „Sündenbock“ erklären zu können. Dann kehrte er nostalgisch zur familiären “Tradition” zurück, vertraute aber darauf, dass er nicht mehr an Gott glaubte: Die Religion der bekannten kriminellen Vereinigung reichte nun aus, um seine existentiellen Qualen zu bewältigen. Das von ihm selbst erzählte Privatporträt von Matteo Messina Denaro tauchte aus den 5 Briefen auf, die zwischen 2004 und 2006 mit dem ehemaligen Bürgermeister von Castelvetrano, Antonino Vaccarino, ausgetauscht wurden, der nach Höhen und Tiefen im Gesetz starb.