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Die Ära “Seiner Majestät des Crostino” endet, der Heimatforscher schließt seine Türen

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Nach 61 Jahren schließt ein weiteres historisches Restaurant in Palermo seine Pforten, ein Vorläufer dessen, was heute „Street Food“ genannt wird und ebenfalls von großen Köchen neu aufgelegt wurde.
Dies ist die Pizzeria der Gebrüder Di Giovanni in der Via Leonardo da Vinci.
Am vergangenen Sonntag, dem 3.
April, war der letzte Aktivitätstag, bevor die Eigentümer beschlossen, symbolisch die Rollläden herunterzulassen, auch weil sie die begehrte Rente erreicht haben.
Innerhalb weniger Tage verbreitete sich die Nachricht und hinterließ bei vielen einen schlechten Geschmack im Mund.

Eine schmerzhafte Entscheidung, aber Leidenschaft reicht nicht mehr aus

In dieser Entscheidung steckt aber auch viel Leid, aber das Bewusstsein, dass das Alter und die Schwierigkeiten durch die Krise und die teuren Rechnungen auch mit Leidenschaft und Stolz nicht mehr zu bewältigen waren.
Der „Boss“ Totò Di Giovanni hat sich entschieden, „genug“ zu sagen und mit ihm geht eine weitere 61 Jahre lange Periode zu Ende.

Einheimischer, geboren 1961

Diese Pizzeria wurde 1961 ins Leben gerufen.
Immer familiengeführt und mit einem Leitstern, dem man ohne zu zögern folgt: streng hausgemachte Küche.
Und man kann auch sagen, dass die Brüder Di Giovanni auch zu den Pionieren des Street Food gehörten, das heute von allen gelobt wird und sogar zu einem sehr begehrten Lebensmittel geworden ist.
Damals jedoch war es das sogenannte „Essen der Armen“, hergestellt aus echten Zutaten, aber zu geringen Kosten, und damit für diejenigen erschwinglich, die nicht viel Geld in der Tasche hatten.

Die Geschichte der Delikatessen

Dies war mehr als nur eine Pizzeria.
Ein Treffpunkt für junge Leute, angesichts der Nähe zu anderen Bars und typischen Orten, die von jungen Leuten überfüllt sind, die bereit sind, in das Nachtleben von Palermo einzutauchen.
Seine typischen Köstlichkeiten haben es zu einer authentischen Institution gemacht.
Nicht nur Pizzen, sondern auch Panelle, Crocchè, Milz, Brokkoli, Kardonen, panierte Artischocken, Sfincione, typische Pasta, Sardinenbällchen und vor allem Crouton.
“In Palermo – sagt ein treuer und nostalgischer Kunde über Facebook – stellen alle Rotisserien Croutons her, aber meiner Meinung nach ist und bleibt Totò Di Giovanni für mich immer ‘der’ Crouton !!!”.

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